Französisch
B i e n v e n u e a u GG !
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Dies ist die Seite für das Fach Französisch. Französisch wird am GG als spät beginnende Fremdsprache anstelle der ersten oder zweiten Fremdsprache ab der 10. Jahrgangsstufe angeboten. Im Schuljahr 2010/11 unterrichten zwei Lehrkräfte: Christine Knabl (F, L, D) Rosmarie Miehling (F, K) Ulrike Steidl (F, L, I) (Französisch in der 10. Klasse) |
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Schüleraustausch:
Vom 13. bis 18. Oktober 2011 waren im Rahmen des Schüleraustausches mit Frankreich die französischen Schüler aus Cambrai / Nordfrankreich am GG zu Gast.
Der Gegenbesuch in Cambrai bzw. Caudry erfolgte vom 3. bis 8. November 2011.

Pont du Gard - Frankreichs römische Wurzeln

Eiffelturm - moderne Weltstadt Paris
Die Entscheidung für die Wahl einer weiteren Fremdsprache ist nicht immer leicht. Deshalb nennen wir einige Gründe, die für Französisch sprechen [die so ähnlich immer wieder genannt werden]:
- Französisch ist Sprache mehrerer Nachbarländer Deutschlands (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz). Wer in Europa mitreden will, braucht die Sprachen der europäischen Partner. Überdies spricht weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung der EU eine romanische Sprache. Französisch ist Muttersprache von 14% der EU-Bürger (Deutsch: 18%, Englisch 13%) und gehört damit logischerweise zu den wichtigsten Sprachen.
- Französisch kann als „Initiationssprache" für andere romanische Sprachen dienen: Wer Französisch kann, kennt bereits die grundlegenden grammatischen Phänomene und weite Wortschatzbereiche des Spanischen, Italienischen und Portugiesischen und hat damit eine Basis für das Erlernen weiterer Sprachen. Zwischen Spanisch und Französisch gibt es z.B. mehr Gemeinsamkeiten als zwischen Spanisch und Latein.
- Französisch bietet eine berufliche Zusatzqualifikation, denn abgesehen von Englisch wird Französisch am häufigsten in der Arbeitswelt nachgefragt. Erst danach folgen nahezu gleichauf Spanisch und Italienisch. Auch auf dem Gebiet der Wissenschaft ist Französisch nach Englisch die am meisten verwendete Sprache.
- Frankreich hat Jahrhunderte lang auch Deutschland stark beeinflusst und wurde so ein wichtiger Bestandteil auch der deutschen Kultur: Descartes, Montesquieu, Rousseau, Voltaire, Sartre, die Menschenrechte, Revolution und Republik, die Freiheit des Denkens, Paris - Stadt der Kunst... Franck Ribéry und Gerard Depardieu. Auch im Bereich der Sprache stößt man auf Schritt und Tritt auf Französisches en masse, vom Atelier und dem Büro bis zur Pirouette, Soiree und dem Zirkular (lettre circulaire: Rundschreiben, o là là). Wer also in Deutschland mit seiner Bildung reüssieren will, tut gut daran, nicht nur Latein, sondern auch Französisch zu können.
- Mit Französisch erlernt man eine moderne Fremdsprache, die weltweit in 50 Staaten von über 200 Millionen Menschen gesprochen wird. Das kann ungeahnte Horizonte eröffnen, da man mit Menschen aus aller Welt kommunizieren kann. Egal, ob in Frankreich, Kanada, Marokko oder Tahiti ... Mit dem Internet empfängt man Meldungen aus aller Welt und versteht sie sogar!
- Französisch bietet Möglichkeiten der aktiven Sprachverwendung in Urlaub, Austausch, Studium, Beruf. Dabei ist die Strecke, die man zum Muttersprachler überwinden muss, recht gering - nach 300 km [vom GG aus] ist man da.
- Französisch schafft landeskundliches Wissen über Frankreich und die frankophonen Länder. Was man kennt, akzeptiert man und hat Verständnis, Sympathie. Im Rahmen der Globalisierung bietet dies den Einstieg in weltweites Handeln.
- Französisch öffnet den Zugang zu vielen Genüssen: Das „savoir vivre", das „Leben wie Gott in Frankreich", erschließt sich am besten, wenn man die Menschen und ihre Sprache versteht.
Was braucht man, um Französisch lernen zu können?
- Zunächst: Die oft spürbare Angst vor der scheinbar fremdartigen Aussprache ist unbegründet. Mit etwas Routine stellt das genauso wenig ein Problem dar wie in anderen Fremdsprachen. Wer also keine Probleme mit der Aussprache des Englischen hat, wird auch Französisch reden können. Umso leichter wird man sich dann auch mit der Aussprache der scheinbar einfacheren Sprachen tun.
- Interesse und Begabung für Sprachen sollten natürlich vorhanden sein (möglichst keine Noten schlechter als befriedigend in Deutsch und den Fremdsprachen).
- Freude am aktiven Sprechen in einer fremden Sprache - auch mit anfangs geringem Wortschatz - und keine Scheu vor mündlicher Beteiligung sind Voraussetzung für Spaß und Lernerfolg.
- Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen sind für die recht kurze Spracherwerbszeit notwendig. Da in zügigem Tempo ein recht hohes Niveau erreicht werden muss, könnte ansonsten leicht der Anschluss verpasst werden.
- Das Interesse, Land und Lebensweise unserer westlichen Nachbarn kennen zu lernen, hebt die Motivation.
Wann sollte man Französisch besser nicht wählen?
Wer mit der Wahl von Französisch vor (einer schlechten Note in) Latein (oder Englisch) fliehen möchte, sollte sich überlegen, ob eine neu einsetzende und dann drei Jahre verbindliche Sprache nicht zu viele unkalkulierbare Risiken beinhaltet. Auch Französisch bringt Vokabeln und Grammatik - und damit verbunden Benotung - mit sich. (Das gilt natürlich auch für alle anderen spät beginnenden Fremdsprachen.)
Bei weiteren Fragen helfen die Kolleginnen der Fachschaft Französisch gerne weiter.
Näheres zur Wahl einer spät beginnenden Fremdsprache - insbesondere am G8 - erfahren Sie u. a. auch unter folgenden Internetadressen:
oder
http://www.gymnasium.bayern.de/gymnasialnetz/oberstufe/faecherwahl/stundentafel/besonderheiten/
A bientôt!
kn