Diercke iGeo - bilingual

Geography is what geographers do ...

 

Wettbewerb "Diercke iGeo"

(früher: "Janus iGeo")


Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12,

Janus - der römische Gott des Anfangs und des Endes,
der Ein- und Ausgänge - hat zwei Köpfe.
Nach ihm ist auch der Monat Januar benannt.

Der Verband Deutscher Schulgeographen hat diesen Gott zum Namensgeber seines Schülerwettbewerbes gemacht, da in ihm Kenntnisse, Fertig- und Fähigkeiten auf zwei Fachgebieten erforderlich sind: der Geographie und der englischen Sprache. Auf diese Weise könnt Ihr sowohl Eure Englisch- als auch Geographiekompetenz einbringen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend globalisierten Welt ist dieser bilinguale Test nur zu begrüßen.

Die vorgegebene Altersspanne liegt zwischen 16 und 19 Jahren.

Der Wettbewerb wurde 2015 in "Diercke iGeo" umbenannt, die inhaltlichen Anforderungen blieben bestehen.

 

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2015

Mit dem Bundesfinale am 13./14. November in Braunschweig ist der diesjährige "Diercke iGeo" Wettbewerb zu Ende gegangen. Wir gratulieren nochmals unserem Schul- und Bayernsieger, Frederik Harzer, der dabei den Einzug ins Bundesteam, das im August 2016 zur Weltolympiade "iGeo" in Peking aufbricht, um nur einen halben (!) Punkt verpasste. So knapp wie diesmal waren die Punktabstände bei einem Bundesfinale noch nie.

 

 

Bayernsieger in Geografie

GG-Schüler Frederik Harzer nimmt nun am Bundeswettbewerb teil


Eichstätt (bei) Einen beachtlichen Erfolg hat Frederik Harzer, Schüler am Gabrieli-Gymnasium, beim Schulwettbewerb „Dierke iGeo 2015“ erzielt. Auf Anregung seines Geografielehrers Martin Haselsteiner unterzog er sich diesem bundesweiten Auswahltest und hat sich nun als bester Teilnehmer in ganz Bayern qualifiziert.

Schulleiter Adalhard Biederer freute sich über diese Leistung und überreichte dem Oberstufenschüler als Preis ein geografisches Buch. Was aber noch wichtiger als diese Auszeichnung ist: Frederik, der derzeit die zwölfte Klasse besucht, darf nun im November zum Bundesfinale nach Braunschweig reisen. Sollte er dort erfolgreich sein, winkt als Mitglied des deutschen Teams die Teilnahme an der Geografie-Olympiade, die 2016 in Peking stattfindet.

Chancen dafür sind durchaus vorhanden. So gelang es bereits 2009 Benedikt Pittrof – ebenfalls einem Schüler des Gabrieli-Gymnasiums – zu der Olympiade 2010 in Taiwan eingeladen zu werden. Nach einem Trainingscamp, in dem sich das Nationalteam auf dieses Ereignis vorbereitet hat, ging es dann für eine Woche nach Taipeh, der Hauptstadt der Republik China. Damals sprangen übrigens für die deutsche Mannschaft immerhin eine Silber- und eine Bronzemedaille heraus.

Auf dem Weg zum bayerischen Sieg musste Frederik Harzer sein Wissen in einer physisch-geografischen und einer humangeografischen Kurzklausur unter Beweis stellen sowie sich einem Multiple-Choice-Test unterziehen. Dabei ging es unter anderem um die japanische Stadt Kobe und deren Küstenlinie sowie das Klima der russischen Stadt Jakutsk. Das Besondere daran: Alle Aufgaben waren in englischer Sprache formuliert und die Teilnehmer mussten sie auch auf Englisch beantworten.

Für Frederik, der übrigens auch an Physik sehr interessiert ist und in diesem Fach an der Schule schon mehrfach mit Nachdruck auf sich aufmerksam gemacht hat, war selbst diese bilinguale Herausforderung kein Problem. Insofern darf man durchaus gespannt sein, was der Bundesentscheid in Braunschweig ergeben wird.


Donaukurier, 22.10.2015

 

Vielen Dank an den Elternbeirat für die Übernahme des Buchpreises für unseren Bayernsieger!

 

 

 

2013

 

Nach Auswertung der beiden 30-minütigen Geographie-Klausuren in englischer Sprache sowie eines Multiple Choice Tests konnte unser diesjähriger Schulsieger ermittelt werden.

 

 Leopold Diener (Q 11) erzielte in Bayern den 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Schule knüpft damit weiterhin sehr erfolgreich an die vergangenen Wettbewerbsrunden an.

 

 

 

2011

Herzlichen Glückwunsch, Raphael Beck (Q 11) !

Unser Schulsieger erzielte bayernweit einen sehr erfreulichen 2. Platz. Herzlichen Glückwünsch!

 

 

 

Landessieger und Bundessieger in 2009   !!!

Benedikt Pittrof (Q 11) vertrat beim diesjährigen Janus Wettbewerb erstmals unsere Schule auf der bayerischen Landesebene und wurde prompt bayerischer Landessieger! Am 20./21. November konnte er beim Bundeswettbewerb in Münster unter den 16 Landessiegern einen phantastischen ersten Platz erzielen! In diversen Trainingscamps, die durch den Verband der Deutschen Schulgeographen im Frühjahr 2010 angesetzt waren, wurden die besten vier "bilingualen Geographie-Profis" für ihre letzte Station, die Internationale Geographie-Olympiade in Taipei/Taiwan im Juli 2010 vorbereitet.

Hier gibt's nähere Informationen des Verbandes der Deutschen Schulgeographen, u. a. die vier Bundessieger des Wettbewerbs.

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PRESSEBERICHT im Eichstätter Kurier (02.12.2009):

Prüfungsfragen über Shrimps-Farmen in Bangladesh und die Plattentektonik der Erde

Eichstätter Gabrieli-Gymnasiast Benedikt Pittrof errang Bundessieg im Wettbewerb "Bilinguale Geographie" und fliegt nach Asien

Eichstätt (buk)   Das Schuljahr ist gerade erst zwei Monate alt, da kann das Eichstätter Gabrieli-Gymnasium schon einen beeindruckenden Erfolg vermelden: Benedikt Pittrof, Schüler der 11. Jahrgangsstufe des GG, errang vergangene Woche in Münster den Ersten Bundessieg im Wettbewerb "Janus Geographie bilingual". Er wird dafür im Sommer am Ende dieses Schuljahres nach Taiwan fliegen.

Für erfreuliche Schlagzeilen hatte im vergangenen Schuljahr 2009/10 bereits Benedikt Pittrofs jüngerer Bruder Clemens gesorgt: Dieser war bayerischer Landessieger im Lesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels geworden (EK berichtete).

Zur Teilnahme am Wettbewerb wurde Benedikt Pittrof durch Geographiefachbetreuer Martin Haselsteiner, seinen Lehrer in diesem Fach, motiviert, der ihn zu Beginn dieses Schuljahres auf "Janus Geographie bilingual" aufmerksam machte. Der Wettbewerb trägt diesen Namen nach dem römischen Gott "des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge", der zwei Köpfe trägt und nach dem der Monat Januar benannt ist. Der "Verband Deutscher Schulgeografen" hat diesen Gott zum Namensgeber seines Schülerwettbewerbs gemacht, da in ihm Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf zwei Fachgebieten erforderlich sind - in der Geographie und in der englischen Sprache. Eingerichtet wurde die bilinguale Prüfung für Schüler im Alter zwischen 16 und 19 Jahren "vor dem Hintergrund der globalisierten Welt", wie Haselsteiner erklärt.

In der ersten Stufe waren zu Beginn des Schuljahrs schriftliche Fragen im Rahmen zweier "materialgestützter Klausuren" zu beantworten: Darin ging es unter anderem um Shrimps-Farmen in Bangladesh und um die Plattentektonik der Erde. Die bearbeiteten Aufgaben wurden beim Landesbeauftragten für Geographie eingereicht - womit Benedikt Pittrof den bayerischen Landessieg errang und zum Bundesentscheid nach Münster reisen durfte: Dort traten vorige Woche die sechzehn deutschen Landessieger in einer weiteren Entscheidung gegeneinander an. Erneut waren zwei Kurz-Klausuren von 30 Minuten Dauer "zu physio- und anthropogeographischen Themen" sowie ein geographischer Wissenstest in englischer Sprache zu absolvieren. Aus den sechzehn Landessiegern wurden die besten vier ermittelt - worunter der bayerische Sieger Pittrof "einen phantastischen ersten Platz erzielte", wie es bereits ganz aktuell auf der Homepage des GG heißt.

Die vier besten Teilnehmer werden als "deutsche Nationalmannschaft" im Juli 2010 an der "International Geography Olympiad" in Taipei/Taiwan teilnehmen. Dazu werden sie fachlich betreut und im Frühjahr des nächsten Jahres in einem Trainingscamp "auf das internationale Ereignis in Taiwan vorbereitet", wie Martin Haselsteiner mitteilt.

Über den Sieg freute sich auch GG-Schulleiter Andreas Margraf, der Benedikt Pittrof am Freitag im Direktorat der Schule gratulierte. Er hatte sich ein Geschenk ausgedacht, das ebenfalls der Vorbereitung auf den Taiwan-Aufenthalt dient: Er überreichte dem Schüler einen Bildband über Taipei.

 

 

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PRESSEBERICHT im Eichstätter Kurier (29.09.2010):



"Ein überwältigend positives Bild von Deutschland in der Welt, was keinem von uns vorher so bewusst war!"

Eichstätter Gabrieli-Gymnasiast Benedikt Pittrof flog als Bundessieger im Wettbewerb "Bilinguale Geographie" nach Taipeh

 


Eichstätt (buk) Benedikt Pittrof hatte im vergangenen Schuljahr als Schüler der 11. Jahrgangsstufe nicht nur den bayerischen Landessieg im Wettbewerb "Janus Geographie bilingual" errungen, sondern war in Münster auch Erster Bundessieger geworden. Von den 16 Landessiegern nahmen die besten vier nun als deutsche Nationalmannschaft an der achten "International Geography Olympiad" (iGeo) in Taipeh / Taiwan teil. Sie wurden dazu vorher fachlich betreut und im Trainingscamp auf das große internationale Ereignis in Taiwan vorbereitet - denn in Taipeh gab es zahlreiche weitere Geographie-Tests zu bestehen. Eine Woche lang dauerten diese an, danach gab es für die meisten Teilnehmer eine weitere Woche lang einen "Post Trip".

Am Veranstaltungsort der "iGeo", der "Sacred Heart Girls High School" in Taipeh, wurde das deutsche Team von dem gleichaltrigen Edward Yehenara betreut und "mit landestypischen Spezialitäten versorgt", wodurch die subtropische Hitze, die vor allem den Europäern zu schaffen machte, etwas gelindert wurde.

In der ersten Woche hatten sich die Teilnehmer zahlreichen Aufgaben zu unterziehen, etwa einem Test mit Fragen zu Geologie, Naturkatastrophen oder Entwicklungsländern - etwa am Beispiel der Vergabe von Mikrokrediten an Frauen in Burkina Faso zur Gründung kleiner Betriebe. Bei einem "Fieldwork Test" mussten mittels GPS-Geräte Preise gesucht werden, die auf dem Schulgelände versteckt waren. In dem teilweise renaturierten sumpfartigen Vogelschutzgebiet am Ufer des Danshue River mitten in der Stadtregion Taipehs mussten die Teams "herausarbeiten, welches Gebiet besonders stark der Veränderung durch Menschen unterworfen war, welche Bebauung und welche Vegetation wo vorherrschte", erzählt Benedikt Pittrof. Die gesammelten Erkenntnisse waren in Karten einzutragen. Zudem mussten bestimmte Klimagraphen Städten zugeordnet und Gesteinsarten erkannt werden.


 


Das Besichtigungsprogramm kam dabei nicht zu kurz: So besuchte man bei Chushan das Erdbebenmuseum, welches an die verheerende Naturkatastrophe von 1994 erinnerte, eine Papierfabrik in Puli, den "Yehliu Geo Park", ein Areal an der Küste mit bizarr geformten Vulkansteinen, und den "Taipei 101" mit 504 Metern Höhe - bis zur Fertigstellung des Burj Dubai das höchste Gebäude der Welt. Den jungen Eichstätter beeindruckte auch der Besuch der "Night Markets - ein sehr lebendiges Gewimmel von Ständen, Buden und Geschäften".


   


Jedes Team hatte auch einen landestypischen Beitrag zu zeigen: "Die Kroaten boten ein Märchen als Schauspiel, es gab Gebäck aus Tunesien". Das deutsche Team textete Lenas Grand-Prix-Song "Satellite" um auf die "iGeo". Für Pittrof war dabei "überraschend, dass eine große Anzahl der Teilnehmer Deutsch sprachen oder verstanden: Vor allem Osteuropäer unterhielten sich mit uns auf deutsch über BMW, Mercedes, das Bildungssystem, gute Unis und warum sie Deutschland schätzen. Wir erhielten dabei ein überwältigend positives Bild von Deutschland in der Welt, was keinem von uns vorher so bewusst war!".

Übrigens konnte sich auch der "olympische Erfolg" von Pittrofs Mannschaft sehen lassen: Das deutsche Team landete zwar in manchen Disziplinen im Mittelfeld, errang aber auch eine Bronze- und eine Silbermedaille!