Italien

Rundreise

Venedig -> Rom -> Neapel/Pompeji

4 Erwachsene

Vom 08.08.2009-20.08.2009

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Hinflug :

6.45 Uhr, Economy Class

Kosten für 4 Personen: 410 Euro

MUC Airport -> Venedig Airport


Rückflug:

20.00 Uhr, Economy Class

Kosten für 4 Personen: 603 Euro

Neapel Airport -> MUC Airport


Beide Flüge mit Lufthansa


Unser Mietauto:

mieten am Flughafen Venedig

abgeben am Flughafen Neapel

Kosten: 354 Euro

Vermieter: Avis

Kleinwagen, z.B.: Fiat Panda 2T AC


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Venedig

Unser Hotel:

2 Nächte im 2* Hotel Stella Alpina

2 Doppelzimmer mit Halbpension

4 Personen insgesamt: 400 Euro



Sehenswürdigkeiten:

1. Tag: Besichtigung des Markusdoms und der Piazza San Marco

Der Markusdom ist eine Kirche in byzantinischem Baustil. Hunderte von Jahren arbeiteten italienische und internationale Künstler an ihr, ihre Mosaiken erzählen die Geschichten des Heiligen Markus und des Neuen und Alten Testaments. Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mit Kunstgegenständen aus allen Teilen der Welt geschmückt. Die Basilika hat 2 wichtige Funktionen inne(gehabt), erst die einer palatinischen Kirche als Kapelle des Dogenpalastes, dann seit 1807 als Kathedrale der Stadt.

Die Piazza San Marco ist einer der bedeutentsen Plätzen Venedigs. Sie ist 175 Meter lang und bis zu 82 Meter breit. Da sich der Platz nur wenig über den Meeresspiegel erhebt, wird er bei Hochwasser immer wieder überflutet. Der Platz ist, wie die gesamte Stadt, eine einzige große Fußgängerzone. Der "schönste Festsaal Europas", wie Napoleon ihn nannte, wird von Touristen, Fotographen und leider auch zahlreichen Tauben bevölkert.


2. Tag: Gondelfahrt und Museo Archeologico

Vormittags Gondelfahrt

Die Gondolieri und ihre Gondeln sind so markant für Venedig, dass ich ihnen gerne eine eigene Seite widme. Ob eine Gondelfahrt zu einem Venedig-Besuch gehört oder nicht, darüber kann man sich streiten. Übersehen kann man die mehrere hundert schwarzen Prachtexemplare bei seinen Stadtspaziergängen jedoch nicht und zu den Stoßzeiten sind die Gondeln so ausgebucht, dass man an den Anlegestationen sogar Schlange stehen muss, um eine freie Gondel für eine halbe Stunde zu bekommen.

Nachmittags im Museo Archeologico

Das Museum befindet sich in den Procuratie Nuove, nur zwei Minuten von der Marciana Bibliothek entfernt, und ist es eines der ältesten der Stadt.
Das Vermächtnis Domenico Grimanis wurde 1523 errichtet und beinhaltet Stücke aus ägyptischer, babylonischer, griechischer und römischer Zeit.
Hierzu zählen Münzen, Statuen aus dem 4. und 5. Jahrhundert v.Chr., Vasen und Epigraphen aus dem hellenistischen Zeitalter, sowie männliche Büsten aus der kaiserlichen Ära.
Das Museum befindet sich nicht direkt auf dem Touristenpfad und ist daher umso interessanter.



Rom

 

5 Nächte im 4* Hotel Atahotel Villa Pamphili

2 Doppelzimmer mit Halbpension

4 Personen insgesamt: 1190 Euro

Sehenswürdigkeiten:

 

1. Tag: Kolosseum und Forum Romanum

Kolosseum

Es war das größte Amphitheater der Antike und ist heute noch eines der Wahrzeichen Roms. Fast vier Jahrhunderte lang wurde im Colosseum zerfleischt, gekämpft und gestorben. Ein Schandmal nannten es deswegen Historiker, so viel wie hier wurde wohl an keinem anderen Ort der Welt gestorben. Wir kennen keine genauen Zahlen, Schätzungen reichen bis hin zu 500.000 Menschen, die hier ihr Leben verloren.
Die Bauarbeiten an dem in mancher Hinsicht revolutionären Bau begannen unter wie gesagt unter Vespasian wohl um das Jahr 70. Der alternde Kaiser wollte sich damit selbst ein Denkmal setzen, seinen Namen verewigen und wie wir wissen gelang das Kunststück.

Forum Romanum

Zwischen Kapitol, Palatin und Esquilin wurden in römischer Zeit öffentliche Gebäude, Kultstätten, Markthallen und Denkmäler errichtet. Besonders prachtvoll wurde es in der Kaiserzeit ausgestaltet. Je mehr Macht und Ruhm das Römische Imperium gewann, um so größer und herrlicher wurden unter den jeweiligen Konsuln und Kaiser die Bauten des Forums gestaltet. Am Ende der Kaiserzeit war das Forum Romanum ein aus vielen Jahrhunderten stammender dicht bebauter Komplex. Die heutigen Ruinen bieten allerdings nur noch einen kleinen Einblick in das einstige Zentrum der antiken Metropole. Erst 1803 wurde mit den Ausgrabungen begonnen. Dazu mußte eine 15 m hohe Schuttschicht abgetragen werden.



2. Tag: Petersdom und Petersplatz

Petersdom

1980 wurde die Kirche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Dom kann gratis von jedermann besichtigt werden, es sind dabei jedoch Kleidungsvorschriften zu beachten - kurze Kleidungsstücke und unbedeckte Schultern sind in der Kirche nicht erwünscht. Der Bau der Peterskirche begann um 324 n.Chr. durch Kaiser Konstantin I., welcher - der Legende nach - über dem Grab des Apostels und ersten Papstes Simon Petrus eine Basilika errichten ließ. Die heutige Peterskuppel soll sich genau über diesem Grab befinden.

Petersplatz

3.Tag: Kapitolsplatz und Stadtbummel

Der zentrale Platz auf dem Kapitol in Rom ist seit der frühen Neuzeit die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz). Auffallend ist vor allem das bronzene Reiterstandbild von Marc Aurel. Und natürlich das sternförmige Pflaster auf dem Boden welches wie Strahlen zum Reiterstandbild hin führt. Michelangelo gestaltete den Platz im 16. Jahrhundert um nach einem Auftrag von Papst Paul III. Das Reiterstandbild wurde 1538 aufgestellt und nun sollte der Platz darum herum deutlich repräsentativer werden.


4.Tag: Ausschlafen und Badetag in Ostia



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Neapel

Unser Hotel:

5 Nächte im 4* Ranch Palace Hotel

2 Doppelzimmer mit Halbpension

4 Personen insgesamt: 1845 Euro

 

1. Tag: Der Vesuv

Der Vesuv ist einer der bekanntesten Vulkane der Welt, dessen trauriger Ruhm auf seine Eruption im Jahre 79 n. Chr. zurück zuführen ist, bei der die römischen Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae zerstört wurden. Zugleich zählt der Vesuv zu den gefährlichsten Feuerbergen der Welt. Für ihn sind lange Ruhephasen typisch, um dann in einer gewaltigen Eruption zu explodieren. Umso erstaunlicher ist es, dass der Vulkan bis an seiner Flanke dicht besiedelt ist. Die Millionen-Metropole Neapel liegt nur wenige Kilometer nordwestlich des Vesuvs und ein dichtes Städtegemisch zieht sich die Küste entlang. Insgesamt leben ca. 3 Millionen Menschen unter der Fuchtel des Vulkans. Im Falle eines erneuten, großen Ausbruches wie der 79. n. Chr. wäre die Katastrophe perfekt. Selbst mit den ausgeklügelten Frühwarnsystemen der Vulkanologen dürfte es unmöglich sein so viele Menschen rechtzeitig zu evakuieren.

 

2. Tag: Pompeji

Wie Herculaneum und Stabiae ist auch Pompeji beim Ausbruch des Vesuvs am 24. August 79 nach Christus untergegangen.
Osker, Samniten, Griechen, Etrusker und Römer bewohnten und prägten in der etwa 700-jährigen Geschichte die Stadt.
Nachdem die Stadt 79 n. Chr. verschüttet wurde, hatte sie im 18. Jahrhundert ihre zweite Geburtsstunde und wurde zu einer Wunderwelt der Archäologie. Sie galt als Schlüssel zur antiken Welt.

Pompeji ist wohl die am besten erhaltene Stadtruine der Antike und deswegen weltbekannt. Bis heute strahlt sie in verschiedene Lebensbereiche. Errichtet wurde die Stadt auf einem durch frühere Ausbrüche entstandenen Lavaplateau, welches im Süden und Teilen des Westens steil, zum Norden und Osten hin jedoch nur leicht abfiel. Forschungen und Rekonstruktionen haben jedoch ergeben, dass die Stadt ursprünglich viel näher am Meer lag als heute.
Die offenbar durch Lagunen geschützte Mündung des schiffbaren Flusses Sarno diente schon früh griechischen und phönizischen Seeleuten als sicherer Hafen und Umschlagplatz für ihre eigenen Waren. Auf Grund der früheren Vulkanausbrüche des Vesuvs war der Boden des Umlandes recht fruchtbar.
Bezugnehmend auf die Geschichte wurde Pompeji einst von dem Halbgott Herakles gegründet. Die neusten Forschungen widerrufen diese Aussagen jedoch. Man geht davon aus, dass die Stadt von den Oskern gegründet wurde.
Archäologische Funde haben gezeigt, dass während der Auseinandersetzung zwischen den Griechen und Etruskern in Kampanien, wohl zu beiden Seiten der Kontakt gepflegt wurde. Bis heute lockt die umfangreiche und tiefgründige Geschichte zahlreiche Touristen in die Stadt und so genießt Pompeji eine weltweite Popularität.


3. Tag: Ausgrabungen von San Lorenzo

Die Piazza San Gaetano ist einer der Mittelpunkte der Altstadt. Unter der Franziskanerkirche San Lorenzo Maggiore befinden sich Baureste einer im 6. Jh. entstandenen frühchristlichen Basilika, die dem heiligen Laurentius geweiht wurde. Die Kirche San Lorenzo Maggiore hat eine griechisch-römische, hochmittelalterliche Struktur und ist eine der ältesten Kirchen Neapels.
Außerdem kann man einen griechisch-römischen Markt und Reste einer römischen Straße besichtigen, auf der man praktisch parallel zu der heutigen Straße in einer anderen Zeit spazieren gehen kann. Hier befinden sich Reste von Ladenräumen, ein mehr als 2000 Jahre alter Ofen und andere Dinge des damaligen täglichen Lebens.
Auf der darüber gelegenen Ebene kann man Reste eines mittelalterlichen Gebäudes besichtigen.
Der Zugang zu den Ausgrabungen befindet sich im Konvent.

4. Tag: Altstadt {Stadtbummel}

 

 

 Stefanie Dengler, Stefanie Huber, Annabell Hoh, Laetitia Margraf