Mauritius

07. August 2009

Abflug von Flughafen München um 21.55 Uhr

08. August 2009

Ankunft am Flughafen in Johannesburg um 8.40 Uhr

Anschlussflug um 13.15 Uhr und

Ankunft am Flughafen Mauritius um 19.10 Uhr (Ortszeit)

09. August 2009

Auspacken und am Hotelstrand baden gehen

10. August 2009

Vormittag:

In Port Louis betrachten sie die zierlichen, chinesischen Pagoden und Hindu Tempel in allen Tuschekastenfarben. Pagoden verstehen sich als Abbild der Grabstätte Buddhas, haben sich aber von der ursprünglichen Form, dem Stupa, recht weit entfernt. Es sind typischerweise schlanke, turmartige Bauwerke, die im Wesentlichen aus mehreren wie Hütchen auf einander gestapelten Dachkonstruktionen bestehen.

 Nachmittag:

Danach schauen sie die kreolische Häuser an, z. B. das Chateau du Reduit. Es wurde 1778 erbaut und ist heute die Residenz des Präsidenten von Mauritius. Oder das Kolonialhaus Eureka. Es wurde 1830 bei Moka erbaut. Es liegt an der Straße von Port Louis nach Montagne-Ory. Es fungiert heute als Museum.

 

11. August 2009:

Vormittag: In Chinatown, dem chineschischen Viertel von Port Louis, zwischen Zentralmarkt und Fort Adelaide sind unter anderem imposante Toranlagen zu entdecken.

Nachmittag:  Der Architekt von Le Caudan Waterfront in Port Louis scheint durch Disney-World-Märchenschlösser inspiriert gewesen zu sein, denn die vielfach verschachtelte Anlage am Hafen zeichnet sich durch die unterschiedlichsten Giebel-, Erker- und Tambourformen, durch verspielte Türmchen, Arkaden und Pavillons in zartem rosé aus. 150 Geschäfte haben sich in der zweistöckigen Einkaufspassage angesiedelt.


12. August 2009

An Trou aux Biches zieht der dort ansässige Sportfischerclub Le Corsaire Hochseefischer aus aller Welt an. Er ist einer der schönsten und längsten Strände der Insel mit vorgelagertem Korallenriff. An der rund 6 km langen, sanft geschwungen Halbbucht werfen Kasuarinenwäldchen ihre Schatten über den breiten Strand, an dem die bunten Saris der Mauritierinnen mir dem türkis-blau schimmernden Ozean um die Wette leuchten.


13. August 2009

Am Undersea Walk kann jeder teilnehmen, man muss nicht einmal Schwimmen können. Das Laufen im drei Meter tiefen türkies-grünen Ozean, ist wie das Laufen auf dem Mond, Tauchen und Schlafwandeln in einem. Die Unterwasserspaziergänger bewegen sich fast schwerelos und wie in Zeitlupe durch das Wasser. Man sollte Brot mitnehmen, um die Fische anzulocken. Einer schießt die Unterwasserfotos, die im Preis mit inbegriffen sind.

 

14. August 2009

Etwa 1 km weiter sind die Terres des Couleurs, die farbige Erde von Charamel. Auf einem Hügel leuchtet die nackte, gewellte Erde in verschiedenen Farbnuancen. Auf den ersten, flüchtigen Blick ist meist nur Rotbraun zu erkennen. In Glasröhrchen werden die sieben verschiedenen Erdsorten des Naturphänomens als Souvenir verkauft. Da schillert es von Ocker über Gelb, Lila, Rosa bis Rot und Rotbraun, sogar Blautöne will manch ein Betrachter festgestellt haben. Wenn man das Glas schüttelt, soll die farbliche Ordnung mysteriöser Weise nach einer Weile wieder hergestellt sein. Wissenschaftler erklären die unterschiedlichen Farbtöne mit dem vulkanischen Ursprung der Erde und ihrem Lava- und Mineralablagerungen.

Die Cascade Charamel ist ein beliebtes Fotomotiv zum Zwischenstopp. Inmitten einer dschungelig wuchernden Landschaft stürzen die Wasser des Riviere St. Denis abrupt ohne Umwege über zerklüftetes Felsgestein in ein tiefes Bassin. 127 m hoch sind die schäumenden Kaskaden, die Pracht der Schweife ist jedoch abhängig von Jahreszeit und Wasserstand.


15. August 2009

Vormittag: Im Blue Penny Museum in Port Louis befinden sich auch die Blaue und die Orange-Rote Mauritius. Am 21. September 1847 war das Geburtsdatum dieser Briefmarken, nur 7 Jahre nach Einführung der Briefmarke. Anlässlich eines großen Maskenballs im Regierungspalast von Port Louis wurden jeweils 500 der Blauen Two-Penny und der Orangeroten One-Penny-Marken gedruckt, doch die Marken hatten eine Macke. Sie verdanken ihren Ruhm einem Fehler auf der Druckplatte. Anstelle der normalen Aufschrift "Post Paid" hatte der Graveur "Post Office" eingraviert, angeblich stand er unter Zeitdruck.

Nachmittag: Als Erholung im Hotel kann man das Hammam, die Sauna oder Massagen nutzen. Es sind auch viele Sportmöglichkeiten vorhanden.

16. August 2009

Flic en Flac ist ein besonders langer Strand mit vorzüglichen Badebedingungen und einem großartigen Sportangebot. Aus dem einstigen Fischerdorf Flic en Flac am Rande der Sümpfe ist ein lang gezogener, attraktiver Urlaubsort geworden. Dort befindet sich auch ein steil, aus dem Meeresboden ragendes Wrack und eine riesige Kathedrale, eine Höhle in 27 m Tiefe.


17. August 2009

Am Wochenende zieht es die Städter aus Port Louis und Curepipe in ein ganz besonderes Naherholungsgebiet, das nur 5 km südlich von Port Louis liegt: Die Domaine Les Pailles ist ein abwechslungsreiches Freiluftmuseum, in dem mauritischen Schulklassen und Touristen die Inselgeschichte auf anschauliche Weise, gleichsam zum Anfassen, nahe gebracht wird. Die Besucher können das 1500 ha große Gebäude mit historischen Pferdekutschen und auch per Minizug erkunden. Die Hauptattraktion im Areal ist der Nachbau einer Zuckermühle aus dem 18. Jh. Hier wird demonstriert, wie der Zuckerrohrsaft aus den Pflanzen gepresst, gekocht und mit Kalk gereinigt wird und wie die sirupartige Melasse sich schließlich im süßlich riechenden Kristallisierungsraum in braunen Rohrzucker verwandelt.


18. August 2009

Auf der Le Morne Brabant kann man Sport treiben und man wird unterhalten, im Schatten eines aussichtsreichen Felsklotzes und einer Badeinsel. Man kann dort unter anderem reiten und zu einem 18-Loch Golfplatz gehen.


19. August 2009

Der Berg Le Pouce ist verlockend und abschreckend zu gleich, einem Stinkefinger nicht unähnlich. Die Bewohner von Port Louis waren jedoch offensichtlich Optimisten und nannten den Berg "den Daumen". Er ist 812 m hoch und von ihm aus hat man einen sagenhaften Ausblick über Port Louis, auch über den indischen Ozean.


20. August 2009

Mit einem Helikopter wird man zu den schönsten Golfplätzen der Insel geflogen.



21. August 2009

Ile aux Cerfs ist eine Insel. Dort surfen oder tauchen die meisten Urlauber. Man kann auf der Insel auch Volleyball spielen, an der Küste spazieren gehen und dabei einsame Badenischen entdecken, an den Souvenirständen stöbern oder den vier Riesenschildkröten im Gehege einen Besuch abstatten. Es fahren auch täglich Boote zu der Insel vom Pointe Maurice ab. Sie fahren von 9.00 Uhr bis 17.15 Uhr alle 20 Minuten und können gegen Gebühr benutzt werden.


22. August 2009

Abreise am Flughafen Mauritius um 9.00 Uhr

Ankunft Flughafen von Johannesburg um 11.30 Uhr

Anschlussflug um 20.30 Uhr


23. August 2009

Ankunft am Flughafen München um 7.20 Uhr


Kostenüberblick

 

 

Flug

1. Erwachsener 1.261, 27 €

2. Erwachsener 1.261, 27 €

Gesamt 2.522 ,54 €


Hotel

1.Erwachsener 837 €

2.Erwachsener 837 €

Gesamt 1674 €


Mietwagen

für 1.Woche 230 €

für 2.Woche 230 €

Gesamt 460 €


Rundflug 63,11 €


Essen

2 Wochen ca. 500 €


Eintrittspreise

ca. 100 €


Gesamt: 5.319, 65 €


Martina Bader, Verena Feierle, Karin Mayinger, Johanna Mödl