DELTAplus und die Bemühungen um den Mathematikunterricht


Auch im Schuljahr 13/14 waren die Mathematiklehrer des Gabrieli-Gymnasiums so einsichtig, dass es nicht nur an den Schülern ist, sich zu bilden. Das so genannte Fibonacci-Projekt des letzten Jahres findet seine Fortsetzung in einem Projekt mit der Bezeichnung DELTAplus. Auch dieser Name gibt zuDelta_01nächst wenig Aufschluss über das Ziel des gemeinsamen Unterfangens, lässt es doch nur schließen, dass es etwas zu addieren gilt - eine Fortbildung namens DELTAminus klänge zudem seltsam und stünde ja buchstäblich von Anfang an unter einem negativen Vorzeichen. 

In jedem Fall sollte geklärt werden, was Lehrer lernen wollen, und dies lässt sich hervorragend aus dem vorliegenden Bildmaterial schließen: Das Ziel von DELTAplus ist es nämlich, den Unterricht anschaulicher und abwechslungsreicher zu gestalten. Da es dazu unzählige Möglichkeiten gibt, muss das Zählen selbst zunächst geübt werden. Zumindest bis sechs sollte jeder Mathematiklehrer aus naheliegenden Gründen mindestens zählen können. Dies kann man gut auf einer Treppe üben. Für unseren Fachbetreuer eine Leichtigkeit, bereitet dies anderen scheinbar durchaus Kopfzerbrechen.

Ist dies geschafft, ist aber noch keine Zeit für eine Pause, neue Strategien, Unterrichtsinhalte in Schülerköpfe zu pferchen, müssen entwickelt und aufnotiert werden. Abschließend gehören hitzige Diskussionen um Tafelinhalte und schön sortierte Kärtchen ebenso zu einer guten Fortbildung.
So wird denn nun wirklich alles daran gesetzt, dem Lehrer etwas beizubringen, um dem Schüler etwas beizubringen. Und dies sollte doch Lohn genug für alle Mühe sein!

Dr. R. Hofmann


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