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Ueberschrift


Stünde dieser Name nicht in offensichtlichem Zusammenhang zur Schule, sondern beispielsweise zu Hollywood, so könnte sich dahinter durchaus ein neuer Blockbuster verbergen. Gleichwohl birgt er auch in der Realität zunächst ein Mysterium.

Was bewegt wohl nahezu sämtliche Mathematiker des Gabrieli-Gymnasiums sich einmal im Jahr auf konspirative Weise von der Schule zu absentieren um sich - ausgerechnet mit weiteren Mathematikern und Physikern des ganzen Landes - an einem Ort zu Treffen? Allein die ausschließliche Zulassung mathematischer Gelehrter muss sektiererisch anmuten und schon daher verdächtig erscheinen.

Dass das Treffen nicht in einer Gruft oder wenigstens einem ausgedienten U-Bahn-Schacht stattfindet, sondern im Albrecht-Ernst-Gymnasium, muss somit ein wenig enttäuschen. Bild1Befriedigend schon eher, dass man sich, in der Gilde der Mathematiker vereint, dem Lösen von Rätseln hingibt. Wie auf dem ersten Photo zu erahnen, handelt es sich dabei zwar weniger um Welträtsel, aber immerhin um die Frage, wie Lehrstoff der Mathematik - manch einem erscheint er gelegentlich etwas staubig - so lebendig und anschaulich wie nur möglich zu vermitteln sei. 


Hierbei, und möglicherweise auch auf dem zweiten Bild, erkennt man nun auch, warum die Teilnehmer des Treffens seinen konspirativen Charakter wohl schon zu schätzen wissen. Denn obgleich die Wissenschaft der Mathematik keinerlei Zweideutigkeit zulässt, lässt sich daraus nicht ableiten, dass alle Mathematiker immer einer Meinung wären oder niemals fehlten. Stattdessen ist auch hier der produktivste Weg der der Diskussion verschiedener Meinungen, und aus den eigenen Fehlern lernt auch der beste Lehrer.

Bild2

Was kann daher über das oben noch recht geheimnisvoll erscheinende Treffen resümiert werden? Reif für eine Hollywood-Verfilmung? Nicht ganz! Aber doch jedes Jahr eine Wiederholung wert!


Dr. R. Hofmann