Christa-Habrich-Wettbewerb

Schülerinnen des Gabrieli-Gymnasiums nahmen in diesem Kalenderjahr gleich in mehrfacher Weise am eigens für Mädchen ins Leben gerufenen Christa-Habrich-Wettbewerb teil. Die Namensgeberin - eine renommierte Naturwissenschaftlerin, die unter anderem dem medizinhistorischen Museum in Ingolstadt zu seiner jetzigen Bedeutung verholfen hat - war im September 2013 plötzlich verstorben. Ganz im Sinne seines Ehrenmitgliedes Christa Habrich wurden vom Inner-Wheel-Club Ingolstadt die Schülerinnen der Region in diesem Sommer leidenschaftlich zum Engagement für mathematische und naturwissenschaftliche Projekte animiert. Unsere Schülerinnen folgten diesem Aufruf, indem sie sowohl in Vertretungsstunden als auch - noch weit mehr - in ihrer Freizeit bastelten, organisierten, forschten und präsentierten.

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So trugen die Schülerinnen der letztjährigen Klassen 10b und 10d im Juli 2014 ganz wesentlich zum Gelingen des Physiktags am Graben teil, wo sie nicht nur bei der Betreuung von mehr als zwanzig Versuchen halfen, sondern auch maßgeblich in die Organisation der Motivationsveranstaltung für jüngere Schüler eingebunden waren. Für ihr Engagement wurden die Schülerinnen mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Noch weiter kamen die Schülerinnen der ehemaligen Klasse 8a, die sich mit der Umwandlung von Energie befassten, dabei verschiedene Solarmobile anfertigten, eine Ausstellung aufbauten und zudem noch Messungen zur kinetischen und potentiellen Energie am neu angelegten Wasserspielplatz unweit unserer Schule vornahmen. Dafür wurden sie mit dem 2. Platz belohnt.

Zwar nicht aufs Siegerpodest, aber dennoch zu viel Lob kamen die Schülerinnen der früheren Klasse 8e, die zusammen mit unserem Hausmeister Herbert Meißler einen Film zur Sonne in der Schule drehten - eigentlich ein Remake des in einem Wettbewerb des Solarfördervereins Bayern e.V. ausgezeichneten Originals. Dieses war von einer Gruppe männlicher Schüler um Matthäus Dormeyer (beide Male der Regisseur) auf dem Dach unseres Neubaus gedreht worden und hatte bereits im September einen erfreulichen Geldpreis eingespielt.

Das oft selbstlose und hochherzige Engagement der Nachwuchswissenschaftlerinnen fand in der abschließenden Feierstunde des Christa-Habrich-Wettbewerbs einen solennen Ausdruck, in der die musikalische Umrahmung in die Hände unserer Schülerinnen gelegt wurde.

Dr. Jürgen Reinhard