Sonnenfinsternis 2015

Der Teil und das Ganze

Gemeinhin sagt man, das Ganze sei mehr als die Summe seiner Teile. In sehr seltenen Fällen gilt auch: Ein Teil ist mehr als das Ganze! So wollen wir zwar nicht undankbar sein, für jeden kleinen Teil des Sonnenlichts, der unsere Haut wärmt, jedoch erhält die Sonne niemals so viel Aufmerksamkeit, wie wenn sie sich teilweise hinter dem Mond versteckt.

Am Gabrieli-Gymnasium wurde die partielle Sonnenfinsternis am 20. März 2015 jedenfalls mit maximaler Aufmerksamkeit und bei optimalem Wetter verfolgt. Wenige Stunden vor Beginn des astronomischen Frühlings ereignete sich dieses spektakuläre Himmelsschauspiel. Für die über Tausend Angehörigen der Schulgemeinschaft standen mehr als ausreichend viele zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen zur Verfügung, die nach einem gut funktionierenden Ablaufplan an vier Stationen des Pausenhofs und auf unserer Dachterrasse ihren Dienst leisteten.


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Sofi2Ein Lehrer der Fachschaft Physik stellte an einer weiteren Station sein Spiegelteleskop mit Spezialfilter zur Verfügung, und wurde auch nicht müde, für die vielen erwartungsvollen Schüler die Optik laufend nachzujustieren.

Auch das P-Seminar „Natur und Technik" hatte sich vorbereitet und zwei Projektionshilfen durch Linsen und Auffangschirme eingerichtet. Zudem sorgte es auch für eine reibungslose Weitergabe der Brillen an den Stationen.

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Aus der Sicht der Autoren, die ja nun nicht nur Physiker, sondern auch Lehrer und Menschen sind, bleibt noch folgendes zu erwähnen: Der friedliche Ablauf, das Ausbleiben von Gerangel und Streit ist nicht nur dem guten Ablaufplan zu verdanken, sondern auch dem kollektiven Zauber, den ein Naturereignis auslösen kann.


 

 

 

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