Personalrat Gabrieli-Gymnasium

Beamte / Angestellte

Wieso, weshalb, warum?

Neben vielen anderen guten Gründen, warum ein Personalrat auch am Gabrieli-Gymnasium existiert, ist der erste (und für gesetzestreue Bürger und Beamte wichtigste) Grund, dass es hierfür ein Gesetz gibt, und zwar das Bayerische Personalvertretungsgesetz. Darin heißt es:

„In den Verwaltungen, Gerichten, Schulen und Betrieben des Staates, der Gemeinden, Gemeindeverbände und der sonstigen Aufsicht des Staates unterliegenden oder nicht bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts werden Personalvertretungen gebildet." (Art. 1 BayPVG) Dienststelle und Personalvertretung arbeiten „vertrauensvoll [...] zum Wohl der Beschäftigten und zur Erfüllung der dienstlichen Aufgaben zusammen." (Art. 2 Abs. 1 BayPVG)

Darum also!

Wie an anderen Schulen und in anderen Behörden und Ämtern ist der Personalrat (Wahlen finden alle fünf Jahre statt) die Interessenvertretung des Kollegiums und der anderen an unserer Schule und im Internat beschäftigten Arbeiter und Angestellten. Um im Schuljargon zu bleiben: Was für die Schüler die Klassensprecher und die SMV sind, sind für die Lehrer und die anderen Beschäftigten an der Schule die Personalräte. So wie also die SMV die Interessen der Schüler vertritt und die Mitglieder des Elternbeirates sich darum kümmern, dass die Eltern an Entscheidungen beteiligt werden, so sind die Personalräte dafür zuständig, dass die berechtigten Interessen der Lehrer und der anderen Beschäftigten wahrgenommen werden (siehe Art. 69 BayPVG).

Hierbei geht es nicht um die Durchsetzung egoistischer Interessen der Lehrer auf Kosten von Schülern und/oder Eltern, sondern darum, dass auch die an einer Schule unterrichtenden Kollegen (wie auch die anderen Beschäftigten) ein Recht darauf haben, bei Entscheidungen, die das Schulleben betreffen, gehört zu werden, ebenso wie die anderen Gruppen. Auch Lehrer sind schließlich Menschen und nicht nur schulische Dienstleister.

Zudem sollen alle Lehrer und Beschäftigte Ansprechpartner haben, die sich etwa bei der Schulleitung dafür einsetzen, dass ihre Wünsche und Anregungen, oder auch Sorgen und Nöte (ganz gleich ob sie nun Einzelne oder das ganze Personal betreffen) gehört werden. In vertrauensvoller Zusammenarbeit geht es dann darum, gemeinsam Lösungen für eine möglichst reibungslose „Erfüllung der dienstlichen Aufgaben" zu finden. Hierfür gibt es beispielsweise ein so genanntes „Monatsgespräch", in dem der Personalrat mit der Schulleitung mögliche Probleme bespricht und in dem andererseits die Schulleitung den Personalrat über anstehende Änderungen informieren kann. Darüber hinaus finden zweimal jährlich Personalversammlungen statt, in denen alle Mitglieder des schulischen Personals Probleme oder ‚Optimierungspotentiale' ansprechen können.

Last but not least, kümmert sich der Personalrat noch - auch wenn dies nicht zu seinen offiziellen Aufgaben gehört - um Geschenke für Kollegen, den jährlichen Personalausflug sowie geselliges Beisammensein zu besonderen Anlässen, also um alles, was auch das Berufsleben schön und angenehm macht.

Aktuell besteht der Personalrat des Gabrieli-Gymnasiums aus fünf Mitgliedern:

Für die Gruppe der Beamten:

Gerhard Nieberle
Ulrike Scharrer
Dr. Michael Seitz

Für die Gruppe der Arbeiter und Angestellten:
Willibald Gabler
Michael Knöferl